Das Demo Material

Die Webseite steht, Fotos dafür sind im Kasten, und der schriftliche Inhalt ist auch erstmal komplett.
Fehlt noch weiteres Demo Material. DER Sinn des Ganzen und das, was am meisten Spaß macht!
Zwei literarische Texte in Form von Hörbuch-Proben habe ich ja schon. Es fehlen an erster Stelle noch Sachtexte und Werbung.
In unserem Studio-SprecherInnen Kurs bei Vera Feldmann haben wir beschlossen, diese Aufgaben als Teil des Unterrichts gemeinsam fertig zu stellen. Vor allem, weil wir im Moment aufgrund des Lockdown nur online Unterricht machen können, somit viele aktive Sprech-Übungen und Aktivitäten weg fallen.
Mein Vorschlag war, wir erarbeiten uns alle entsprechende Texte selbst daheim, sprechen sie ein und schicken sie uns gegenseitig zu. Wir hören sie uns dann im Kurs 
gemeinsam an, besprechen sie mit abschließendem Urteil und Feedback von Vera, um dann eine optimierte Version für unsere Demo CD erstellen zu können. 

Ich hatte mir schon drei Werbungen aus einer Castingtext Datei rausgesucht: Eine etwas trockenere (eine Versicherung), eine ernste (eine Medizinische) und eine, die, wie ich es gerne nenne, "drüber" ist (ein Beauty Produkt).
Worauf warten! Alles eingeschaltet, angeschlossen und eingepegelt, und los ging's in unserem temporär eingerichteten Home Studio.

Unser kleines Heimstudio

Übrigens, bei der Entscheidung, welche DAW (Digital Audio Workstation) ich nutzen will, hatte ich mich für Logic Pro entschieden. Einfach aus dem Grund, dass ich einen Mac habe, mein Mann auch, und wir beide eine DAW nutzen und uns so zumindest die Lizenz teilen können.
Wenn ich die Aufnahme als MP3 fertig habe, nutze ich iMovie, um das Ganze zusammen mit meinem Logo und einer Beschreibung also Video für YouTube zusammenzufassen. Das Ergebnis findet Ihr in meinen Hörproben.
Und wie ich bei der Aufnahme aussehe, seht Ihr auf dem tollen Bild von unserem Impro-Heimstudio unten. Das Schlafzimmer ist vielfältig einsetzbar, unter anderem als Sprecherkabine.
Und na, erkennt jemand den Fehler im Bild? Da bin ich sehr gespannt!
Das Mikro, das ich hier nutze, ist ein Neumann TLM193, ein besonderes Schätzchen in unserem aktuellen Fundus an Equipment.
Als nächstes steht eine Seehund Dokumentation in unserem Schlafzimmer auf dem Plan. Das, und noch ein Klappentext eines meiner Lieblingsbücher soll dann die Sparte "Sachtext" für's Demo-Material erstmal abhaken.
Dann reizen mich ja Telefonansagen! Das erinnert mich, dass ich vielleicht mal meinen eigenen privaten AB Text abhören sollte; den habe ich wahrscheinlich vor 7 Jahren eingesprochen, als ich das Handy neu hatte. Danach denkt man irgendwie gar nicht dran, man ruft sich ja auch selten selbst an. Außer wenn man das Handy mal wieder irgendwo im Haus sucht.. aber dann lauscht man eher nach dem Klingelton des Handys, statt dem in der Hörmuschel!  

"Sprechkabine" Schlafzimmer..!

Was habt Ihr im Leben denn schon so improvisiert? Und besonders im Musik- und Sprecher Bereich, wie sehen Eure Heimstudios aus? Was sind Eure Tipps und Tricks, wie man Akustik und Sound optimiert?